Die Knochendichtemessung ist eine schnelle und einfache Methode, um das Krankheitsbild der Osteoporose frühzeitig zu erkennen. Dabei wird ein ungefährlicher Mini-Röntgenstrahl (ein Siebzigstel der Strahlenbelastung einer normalen Röntgenaufnahme!) langsam über Hüfte und Wirbelsäule geleitet. Ein Messinstrument unter der Liege wertet laufend aus, wieweit der Strahl den Knochen durchdringt. Je mehr Strahlung »durchkommt«, desto geringer ist der Mineralgehalt des Knochens.
Die an der STARMED KLINIK angewandte DXA-Knochendichtemessungsmethode gilt international als die zuverlässigste. Und sie ist schnell: Die Untersuchung dauert nur fünf bis zehn Minuten.
»SOLL AUCH ICH MICH TESTEN LASSEN? «
Charakteristisch für diese Erkrankung ist ein Schwund von Knochensubstanz – der Knochen wird brüchiger. Besonders gefährdet sind die Wirbelkörper, die Handgelenks-, Oberarm- und Hüftknochen. Jeder Mensch kann – unabhängig von Geschlecht und Alter – betroffen sein. Allerdings steigt das Osteoporose-Risiko mit zunehmendem Alter, vor allem bei Frauen (nach der Menopause), stark an. Experten befürchten, dass die Zahl der Erkrankungen in den nächsten Jahrzehnten als Folge der gestiegenen Lebenserwartung noch zunehmen wird.
Schon jetzt hat die WHO die Osteoporose als eine der zehn großen Volkskrankheiten der Welt eingestuft. Doch Osteoporose ist kein unabwendbares Schicksal – sie ist oft vermeidbar und in jedem Fall heute therapierbar!
Je früher die Behandlung beginnt, desto größer die Chance, dass der Knochenschwund nicht nur gestoppt, sondern die Knochenmasse sogar wieder aufgebaut werden kann. Das Problem dabei: Im Anfangsstadium wird die Krankheit häufig übersehen. In Deutschland werden 50 Prozent aller Erkrankungen erst im fortgeschrittenen Stadium, nach einem schweren Knochenbruch, festgestellt. Durch die präventive (vorsorgliche) Knochendichtemessung kann Osteoporose aber schon in ihrer symptomfreien, frühen Phase sehr einfach erkannt und eine schwere Erkrankung noch rechtzeitig verhindert werden.
Eine Untersuchung ist ab dem 40. Lebensjahr zu empfehlen - insbesondere bei Frauen oder Risikopatienten (z.B. Kortisoneinnahme, Osteoporosefälle in der Familie). |